[Rezension] John Green- Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green Das Schicksal ist mein mieser Verräter

Am Wochenende hat mir meine Schwester von diesem Buch erzählt und meinte gleich, dass es mir gefallen würde.
Zwar lustig, aber auf der anderen Seite wiederum sehr traurig.

Da ich wusste, dass wir in solchen Büchern den gleichen Geschmack haben, wollte ich das Buch sofort anfangen zu lesen.

Innerhalb eines Abends habe ich das Buch gelesen und musste manchmal ein Tränchen verfließen.

Die Geschichte über die beiden Jugendlichen hat mich irgendwie gerührt.

 

Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Autor: John Green
Verlag: Reihe Hauser Deutscher Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum: 2014
Genre: Roman
ISBN-Nummer: 978-3-423-625-838

Zum Buch
Hazel Grace erkrankte gerade mal mit 13 Jahren an Schilddrüsenkrebs.
Gleich nach der Diagnose wurde ihr mitgeteilt, dass sie keine Überlebenschance hätte. Man könnte ihr Leben nur verlängern.
Mit 17 Jahren ist auch ihre Lunge mit Metasten betroffen.
Dadurch bekommt sie sehr schlecht Luft und muss rund um die Uhr Sauerstoff bekommen.

Eines Tages war ihre Mutter der Meinung, dass sie unter Depression leiden würde, weil sie selten das Haus verlassen würde.
Sie schaute viel lieber fern oder lass gerne Bücher. Was die Depression angeht, da war sie sich sicher. Depressionen sind nicht die Nebenwirkungen von Krebs, sondern das sind Nebenwirkungen des Sterbens.

Hazels Mutter konnte sich durchsetzen und so ging ihre Tochter zu einer Selbsthilfegruppe. Dort lernte sie auch den August Waters kennen.
Auch er hatte schon Knochenkrebs und ihm wurde ein Bein abgenommen. Beide hatten in der Gruppe den gleichen Freund Isaac.

Isaac berichtete der Gruppe, dass er in der kommenden Woche sein zweites Auge verlieren würde. Er weis, dass er durch die Operation blind sein wird, aber er hat seine Freundin und Freunde.

Zwischen Augustus und Hazel entwickelte sich eine Freundschaft.
Sie haben gemeinsame Interessen wie z.B. das Lesen.  So geschah es, dass Hazel Augustus Lieblingsbuch-Preis der Morgenröte bekommen hat. August wiederum wollte das Buch- Ein herrschaftliches Leiden lesen.

Denn das krebskranke Mädchen war von diesem Buch fasziniert.
Doch das Buch hört mitten im Satz auf. Man weis nicht, wie die Geschichte endet und somit überlegt sie schon seit Jahren, wie es weitergehen könnte.

Nachdem Augustus das Buch gelesen hat, ist er ebenfalls so fasziniert von diesem Buch, dass er mehr erfahren möchte.

Sie hat dem Autor über Jahre hinweg schon einige Briefe geschrieben, doch leider hat er nie geantwortet. Augustus hat es dennoch geschafft, denn er hat der Assistentin eine Mail geschrieben und über sie hat der Autor geantwortet.

Doch leider will er ihre Fragen nicht per Mail und auch nicht per Telefon beantworten, denn sie könnten sie ja die Infos an die Presse verkaufen.
Die einzige Möglichkeit würde bestehen, wenn sie ihn in Amsterdam besuchen würden.

Die Jugendlichen würden am liebsten sofort nach Amsterdam aufbrechen. Doch Hazels medizinische Versorgung kosten viel Geld und die Eltern können sich die Reise leider nicht leisten.
Augustus hat eine Idee, und zwar soll sie ihren Herzenswunsch der Feen-Stiftung mitteilen. Doch sie hat ihren Wunsch schon mit 13 eingelöst.

Doch der liebe Augustus lässt nicht locker. Er will seinen Wunsch einlösen und mit Hilfe von den Feen mit Hazel nach Amsterdam fahren.

In der Zeit wird Issac operiert und ist am Boden zerstört. Nicht weil er jetzt blind ist, sondern eher wegen seiner Freundin. Denn sie hat ihn vor der Op verlassen und er kann sich damit nicht abfinden. Seine Freunde versuchen ihn zu trösten.

Kurz vor der Amsterdam-Reise wird Hazel nachts ins Krankenhaus gebracht und die Eltern befürchten schon das Schlimmste, aber der Krebs ist nicht weiter gewandert, sondern es lag daran, dass ihre Lunge mit Flüssigkeit gefüllt war.

Nachdem sie sich erholt hat, kann die Reise losgehen. Die beiden Jugendlichen könnten ein schönes Liebespaar sein. Doch Hazel sieht in sich eine Zeitbombe und möchte nicht, dass andere wegen ihr Leiden.

Doch in Amsterdam kommen die beiden sich näher und sie lernen auch den Autor kennen. Einen unmöglichen Menschen und leider bekommen sie nicht alle Antworten, die sie erwartet haben.

Dennoch lassen sie sich die Reise nicht verderben und genießen die Zeit. Am letzten Tag erfährt Hazel die Wahrheit.
Gerade haben sie sich ineinander verliebt und hatten schöne Tage zusammen und jetzt muss sie erfahren, dass ihr geliebter Augustus eine schwere Diagnose hat. Sein Krebs kam wieder zurück und ist jetzt im ganzen Körper.

Sie versucht ihren Freund aufzumutern und ihm Kraft zu geben.
Nach der Reise verschlechtert sich der Zustand von ihm immer mehr.
Erst verträgt er das Essen nicht, dann kommt er in den Rollstuhl. Dennoch schwelgen die Jugendlichen in Erinnerungen und verbringen eine schöne Zeit.

Mein Fazit:
Sobald ich ein paar Seiten gelesen habe, wollte ich immer mehr lesen.
Die Geschichte ist schön und zugleich auch traurig. Hazels Krankheit rührt einen und man bewundert ihren Charakter und ihre Stärke.
Aber auch Augustus hatte es nicht leicht und es war faszinierend zu lesen, wie er sich Mühe für die große Liebe gemacht hat.
Am Anfang hatte ich eine Vermutung wie das Buch enden wird.
Doch wie sich das Schicksal gewendet hat…..ja damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. So wie Hazel über ihr Buch nachgedacht hat, so musste ich auch drüber nachdenken und habe mich gefragt, wie es weitergehen würde.

Den Film werde ich mir auf jeden Fall anschauen. Auch wenn es immer heißt, dass die Bücher besser sind als die Filme. Mal schauen.

Mein Fazit
Ein lustiger, humorvoller und zugleich ein trauriger Roman über das Schicksal mit dem Krebs. Dieses Buch kann ich wirklich nur jedem Empfehlen.


2 thoughts on “[Rezension] John Green- Das Schicksal ist ein mieser Verräter

  1. Ja, kann dir nur zustimmen. Nach ein paar Seiten konnte ich auch nicht mehr mit dem Buch aufhören bis ich durch war. Den Film werde ich nächste Woche gucken mit Freundinnen, freu mich schon total drauf. LG Stefanie

  2. Ich liebe solche Bücher 😉 Den Film habe ich nun gesehen und war nach paar Minuten schon irgendwie enttäuscht. Keine Frage! Der Film ist wirklich gut, aber ich finde die Geschichte im Buch besser.
    Einiges ist im FIlm gar nicht vorgekommen.

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